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Junior

wiki

Verein zur Förderung altersgerechten Wissens e.V.

Satzung des Vereins

Juniorwiki – Verein zur Förderung

altersgerechten Wissens e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Name des Vereins lautet „Juniorwiki – Verein zur Förderung altersgerechten Wissens“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Danach trägt er den Namen „Juniorwiki – Verein zur Förderung altersgerechten Wissens e. V.“ – im Folgenden „Verein“ genannt.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.

(3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

(1) Zweck des Vereins ist es, die Darstellung, Vermittlung und Aneignung von Wissen auf altersgerechte Weise zu fördern und so eine Kultur des Wissens und der Bildung zu stärken. Insbesondere für Heranwachsende sollen Möglichkeiten geschaffen und verstetigt werden, für ihre jeweilige Altersgruppe relevante Inhalte, Stoffe und Themen so aufzubereiten und zu diskutieren, wie es ihren eigenen und somit auch den Fähigkeiten, Neigungen und Interessen Gleichaltriger entgegenkommt. Mit Blick auf Heranwachsende liegt das Ziel der Bemühungen darin, sie mit ihren spezifischen Kompetenzen an einer Kultur des Wissens und der Bildung teilnehmen und teilhaben zu lassen. Neben der altersgerechten Vermittlung von Wissen sollen Jugendliche so darin unterstützt werden, Medienkompetenz zu entwickeln und auszubilden.

(2) Um Heranwachsenden und anderen Möglichkeit zu geben, Inhalte, Stoffe und Themen altersgerecht darzustellen und zu diskutieren, sollen primär, aber nicht ausschließlich Wikis eingesetzt werden. Wikis sind über das Inter- oder das Intranet verfügbare Softwaresysteme, die Nutzern sowohl das Lesen als auch das Bearbeiten von Beiträgen erlauben. Diese Systeme haben sich mit der Ausbreitung elektronischer Kommunikationsformen als konstruktive Formen der Zusammenarbeit etabliert. Sie ermöglichen es Nutzern insbesondere, über das bloße Rezipieren von Inhalten hinaus zugleich aktiv an der Erarbeitung und Verbesserung der Inhalte mitzuwirken sowie diese zu diskutieren. Wikis stellen mithin eine Plattform bereit für kooperative Tätigkeiten und gegenseitigen Austausch. Um Heranwachsenden zu ermöglichen, mit ihren spezifischen Kompetenzen Inhalte altersgerecht aufzubereiten und mit Gleichaltrigen zu besprechen, sollen die Autoren und Bearbeiter der Beiträge in erster Linie, aber nicht ausschließlich aus der jeweiligen Altersgruppe stammen. Um ferner die Zugänglichkeit zu den Beiträgen und Diskussionen zu gewährleisten, sollen sie urheberrechtlich als sogenannte „Freie Inhalte“ für jedermann einseh-, bearbeit- und vervielfältigbar sein unter Angabe der Autoren und der Quellen.

(3) Dem Vereinszweck und den damit verbundenen Zielen und Aufgaben sollen namentlich dienen:

  • der Betrieb und die finanzielle Förderung des Betriebs von Inter- und Intranetsystemen,
    die eine altersgerechte Darstellung, Vermittlung und Aneignung von Wissen sowie eine
    Diskussion darüber erlauben,
  • die finanzielle Förderung einer redaktionellen Aufsicht über die eingestellten Inhalte und
    Diskussionen, um insbesondere den Jugendschutz zu gewährleisten und elektronischem
    Vandalismus zu begegnen,
  • Aufbau und Pflege von Kontakten und Beziehungen zu steuerbegünstigten
    Bildungseinrichtungen,
  • Beratungen und Schulungen dieser Einrichtungen, sei es der Altersgruppen selber oder
    der mit ihrer Bildung Betrauten,
  • Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit ganz allgemeiner Art, etwa durch Broschüren oder
    anderweitige Bekanntmachungen, sowie auch speziellere Informationsveranstaltungen,
    beispielsweise an Schultagen, auf entsprechenden Messen oder durch Vorträge,
  • Aufbau und Pflege von Kontakten und Kooperationen mit anderen steuerbegünstigten
    Vereinen, Einrichtungen und Institutionen, deren Tätigkeit sich mit den Zielen des Vereins
    deckt,
  • Beteiligung an, Förderung und Initiierung von gesellschaftlichen und wissenschaftlichen
    Diskursen zu Fragen, die im Zusammenhang mit den Zielen des Vereins stehen.
  • § 3 Selbstlosigkeit, Mittel und Vermögen

    (1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

    (2) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke oder das satzungsmäßige Führen des Vereins notwendige Tätigkeiten und Maßnahmen verwendet werden. Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins, soweit dies nicht unmittelbar dem Vereinszweck dient, etwa durch Vergabe von Werkverträgen, durch die Zahlung von Honoraren für Leistungen oder durch den Ersatz von Aufwendungen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mitglieder dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglied bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile aus dem Vereinsvermögen erhalten.

    (3) Der Verein kann Mittel, sofern sie ausschließlich für die oben genannten gemeinnützigen Ziele (Förderung der Bildung) verwendet werden, auch für andere gemeinnützige und steuerbegünstigte Körperschaften bzw. Körperschaften des Öffentlichen Rechts beschaffen und an sie weiterleiten. Er kann sich ferner an solchen Körperschaften beteiligen oder deren Mitglied werden.

    § 4 Mitgliedschaft

    (1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Juristische Personen sollen einen Vertreter und Ansprechpartner namentlich benennen.

    (2) Der Verein besteht aus aktiven Mitgliedern und Fördermitgliedern.

    (3) Aktives Mitglied kann jede Person werden, die sich aktiv an der Tätigkeit des Vereins beteiligen möchte. Fördermitglied kann jede Person werden, die zwar nicht aktiv tätig werden, jedoch den Zweck und die Ziele des Vereins unterstützen und fördern möchte.

    § 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

    (1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben ferner das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge vorzulegen.

    (2) Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein sowie dessen Zweck und Ziele in ordnungsgemäßer Weise, auch in der Öffentlichkeit, zu unterstützen. Sie haben die Pflicht, Vereinsbeiträge gemäß geltender Beitragsordnung pünktlich zu entrichten. Mitglieder müssen Änderungen ihrer Anschrift, Emailadresse und Bankverbindung mitteilen. Für Folgen, die sich aus Versäumnissen dieser Pflichten ergeben, haftet das Mitglied selber; es stellt den Verein von jeglicher Haftung dafür frei.

    (3) Aktive Mitglieder haben das aktive und passive Wahlrecht sowie Antrags-, Stimm- und Rederecht auf Mitgliederversammlungen. Fördermitglieder haben Rede- und Antragsrecht auf Mitgliederversammlungen, aber weder Wahl- noch Stimmrecht.

    § 6 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

    (1) Voraussetzung für die Aufnahme in den Verein ist ein schriftlicher Antrag auf Aufnahme in den Verein. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

    (2) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Tag, an dem die Aufnahme in den Verein durch den Vorstand in Textform bestätigt wird.

    (3) Bei Ablehnung des Antrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller Ablehnungsgründe mitzuteilen. Der Antragsteller kann bei Ablehnung seines Antrags innerhalb eines Monats nach Zugang der Ablehnung schriftlich Beschwerde beim Vorstand einlegen. In diesem Fall entscheidet die Mitgliederversammlung auf ihrer nächsten Sitzung abschließend über den Antrag.

    (4) Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluß, Streichung von der Mitgliederliste, Tod, Insolvenz oder Auflösung des Mitglieds.

    (5) Der Austritt eines Mitglieds ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten.

    (6) Ein Ausschluß mit sofortiger Wirkung ist nur aus einem wichtigen Grund zulässig, insbesondere, wenn das Mitglied gegen die Satzung oder gegen den Zweck des Vereins in erheblichem Maße oder wiederholt verstoßen hat. Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand. Dem Mitglied ist vor der Beschlußfassung mit einer Frist von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, zu den Vorwürfen persönlich oder schriftlich Stellung zu nehmen. Der Beschluß über einen Ausschluß ist vom Vorstand gegenüber dem Mitglied zu begründen und mittels eingeschriebenen Briefes bekanntzumachen. Gegen den Beschluß kann das ausgeschlossene Mitglied innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses Einspruch beim Vorstand erheben. In diesem Fall entscheidet die nächste Mitgliederversammlung abschließend über den Ausschluß. Bis zur Entscheidung durch die Mitgliederversammlung ruhen die Rechte des Mitglieds.

    (7) Ein Mitglied kann vom Vorstand von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung seinen Mitgliedsbeitrag nicht entrichtet hat. Die zweite Mahnung muß schriftlich erfolgen. Die Streichung erfolgt, wenn seit Absendung der zweiten Mahnung drei Monate vergangen sind, ohne daß der Beitragsrückstand beglichen worden ist. Das Mitglied ist über die Streichung zu informieren.

    (8) Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus der Mitgliedschaft. Die Rückgewährung von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Zuschüssen und Unterstützungsleistungen ist ausgeschlossen. Hiervon unberührt bleibt der Anspruch des Vereins auf ausstehende Beitragszahlungen.

    § 7 Beiträge

    Jedes Mitglied hat in Geld einen Mitgliedsbeitrag zu leisten. Maßgeblich für die Höhe der Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen ist die jeweils gültige Beitragsordnung. Sie wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen.

    § 8 Organe des Vereins

    Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung,
  • der Vorstand.
  • § 9 Die Mitgliederversammlung

    (1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Sie hat über grundsätzliche Fragen und Angelegenheiten des Vereins zu beschließen. Insbesondere hat sie folgende Aufgaben und Verantwortungen:

  • Wahl und Abwahl des Vorstands,
  • Entgegennahme von Berichten des Vorstands,
  • Entlastung des Vorstands,
  • Beratung und Beschluß von Anträgen,
  • Bestimmung und Änderung der Satzung sowie Beschluß über die Auflösung des Vereins,
  • Genehmigung der Beitragsordnung,
  • Entscheidung über Aufnahme und Ausschluß von Mitgliedern in Berufungsfällen,
  • Beschluß zur Aufnahme von Darlehen über 3.000 Euro.
  • (2) Die Mitgliederversammlung ist mindestens alle zwei Jahre vom Vorstand einzuberufen; außerdem hat er eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins oder wichtige Gründe erfordern oder es von mindestens einem Drittel der Mitglieder in schriftlicher Form und unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

    (3) Die Einladung zur Mitgliederversammlung hat mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich oder per Email und unter Angabe der Tagesordnung und bereits vorliegender Anträge zu erfolgen. Die Frist beginnt mit dem auf den Tag der Absendung folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an seine letzte bekanntgegebene Post- oder Email-Adresse gerichtet ist. Einsprüche und Anträge der Mitglieder müssen beim Vorstand mindestens drei Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich eingegangen sein. Die Tagesordnung ist dann entsprechend zu ergänzen. Spätere, auch während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge – außer solche zur Satzungsänderung, zur Beitragsordnung, zur Abwahl des Vorstands und zur Auflösung des Vereins – sind auf die Tagesordnung zu setzen.

    (4) Der Vorstand kann einzelnen Mitgliedern die Möglichkeit einräumen, per Telefon oder Video an der Mitgliederversammlung teilzunehmen.

    § 10 Ablauf der Mitgliederversammlung, Stimmrecht, Beschlußfähigkeit

    (1) Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

    (2) Zu Beginn der Versammlung ist ein Schriftführer zu bestimmen.

    (3) Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur an ein anderes Mitglied und nur dadurch übertragen werden, daß dem Vorstand die Übertragung durch eine schriftliche Vollmacht mindestens einen Tag vor der Mitgliederversammlung bekanntgemacht wird.

    (4) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.

    (5) Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Bei Gleichheit der Stimmen gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.

    (6) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll anzufertigen und vom Versammlungsleiter und Schriftführer zu unterzeichnen. Das Protokoll ist den Mitgliedern zugänglich zu machen.

    § 11 Vorstand

    (1) Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • ein Vorsitzender,
  • zwei stellvertretende Vorsitzende,
  • bis zu vier Beisitzer.
  • (2) Den Vorstand im Sinne von § 26 BGB bildet der Vorsitzende. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

    (3) Der Vorsitzende und die zwei stellvertretenden Vorsitzenden werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Am Tag der Wahl des neuen Vorstands endet die Amtszeit des alten Vorstands. Die Amtsgeschäfte werden bis zur Übergabe an den neuen vom alten Vorstand geführt.

    (4) Die Beisitzer sollen den Vorsitzenden und die Stellvertreter in allen Vereinsangelegenheiten beraten. Sie werden vom Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam berufen und entlassen.

    (5) Scheidet der Vorsitzende vor Ablauf seiner Amtsperiode aus, ist eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Scheidet einer der stellvertretenden Vorsitzenden vor Ablauf seiner Amtsperiode aus, können der Vorsitzende und der verbliebene stellvertretende Vorsitzende gemeinsam einen Ersatz bis zur nächsten Mitgliederversammlung bestimmen. Im übrigen entscheidet die nächste Mitgliederversammlung über einen Nachfolger.

    (6) Die Haftung des Vorstands beschränkt sich auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz.

    (7) Vorstandsmitglieder können für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten.

    (8) Zu den Einzelheiten der Beschlußfassung und zur weiteren Führung der Geschäfte kann sich der Vorstand eine Geschäftsordnung geben.

    (9) Der Vorstand wird ermächtigt, von sich aus weitere Vorstände als Beisitzer zu kooptieren.

    (10) Der Vorstand ist zudem ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

    § 12 Vorstandssitzung, Beschlußfähigkeit, Stimmrecht

    (1) Beschlüsse des Vorstands werden im Rahmen einer Vorstandssitzung gefaßt. Sie sind für alle Vorstandsmitglieder bindend.

    (2) Zu Vorstandssitzungen sind alle Mitglieder des Vorstands postalisch, per Email oder telefonisch einzuladen. Vorstandssitzungen können auch per Telefon- oder Videokonferenz abgehalten werden.

    (3) Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn der Vorsitzende und einer der stellvertretenden Vorsitzenden an der Sitzung teilnehmen. Der Vorsitzende und die Stellvertreter haben jeweils eine Stimme; die Beisitzer sind nicht stimmberechtigt. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden; bei seiner Enthaltung und Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

    (4) Die Beschlüsse des Vorstands sind schriftlich festzuhalten und von den Teilnehmern an der Vorstandssitzung zu unterzeichnen. Alle Vorstandsmitglieder sind alsbald über die Beschlüsse zu informieren.

    § 13 Satzungsänderungen

    (1) Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder auf einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur beraten und abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde.

    (2) Der Vorstand wird ermächtigt, Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus steuerlichen oder anderweitigen Gründen verlangt werden, selbständig vorzunehmen. Die Satzungsänderungen müssen den Mitgliedern spätestens auf der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

    § 14 Kassenprüfung

    (1) Die Art der Kassenprüfung wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.

    (2) Sofern ein Kassenprüfer bestimmt wird, darf dieser weder Mitglied des Vorstands oder eines von ihm berufenen Gremiums noch Angestellter des Vereins sein. Er hat die Aufgabe, die ordnungsgemäße Buchung von Rechnungsbelegen und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei insbesondere die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Ausgaben. Der Kassenprüfer hat den Vorstand im Rahmen des Jahresgeschäftsabschlusses über das Ergebnis seiner Prüfung zu informieren. Zudem unterrichtet er die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung.

    § 15 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

    (1) Die Auflösung des Vereins kann von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Stimmen nur dann beschlossen werden, wenn dieser Punkt auf der Tagesordnung für die Mitgliederversammlung angekündigt ist und wenn mindestens zwei Drittel aller eingetragenen Mitglieder auf der Mitgliederversammlung anwesend sind.

    (2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seiner bisherigen gemeinnützigen Zwecke fällt das Vereinsvermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine als steuerbegünstigt besonders anerkannte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Bildung im Sinne der Satzung. Den Empfänger bestimmt die Mitgliederversammlung zugleich mit dem Beschluß zur Auflösung des Vereins.

    (3) Als Liquidatoren werden der im Amt befindliche Vorsitzende und die zwei stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt, sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes abschließend verfügt.


    Impressum